Opern der Zukunft 2009

Die Zukunft der Oper, der unbestritten facettenreichsten Kunstgattung, aktiv mitzugestalten, ist die ebenso reiz- wie verantwortungsvolle Aufgabe eines gemeinsam mit der Grazer Oper veranstaltenden Projekts, das 2008/09 bereits in die zweite Runde geht. Kompositionsstudenten von Beat Furrer und Gerd Kühr arbeiten an Werken, die in ihrer stilistischen Vielfalt die ungebrochende Lebenskraft der Gattung demonstrieren.

Das Stück "Das Vorübergehende" von Misha Nikolaichuk liegen verschiedene Diskurse über die Begriffe Zeit und Zeitlichkeit zugrunde, besonders bezieht es sich aber auf Martin Heideggers Werk "Sein und Zeit" und Bernhard Stieglers "Technik und Zeit".

"God Bless God" von Slobodan Kajkut beschäftigt sich zum Großteil mit negativen psychologischen Wirkungen, die bei Künstlern die Kreativität minimieren.

"Der Organisator" von Ypatios Grigoriadis vernetzt die Geschichten dreier Charaktere.

Das "Buio" titulierte Klangtheater von Hannes Kerschbaumer beschreibt den Prozess des Abgegrenztwerdens von der Außenwelt: Von Dunkelheit und Stille umgeben, erweist sich für die Hauptperson der dunkle Ort doch als der Ort für kreatives Schaffen.

 

Premiere: Freitag, 5. Juni 2009, 19:30 Uhr, Studiobühne der Grazer Oper

Folgevorstellungen: 7., 10. und 13. Juni 2009, jeweils 19:30 Uhr

 

Misha Nikolaichuk "Das Vorübergehende"

Slobodan Kajkut "God Bless God"

Ypatios Grigoriadis "Der Organisator"

Hannes Kerschbaumer "Buio"

 

Musikalische Leitung: Marius Burkert

Inszenierung: Christiane Lutz

Bühne&Kostüme: Natascha Fel

mit Dorit Machatsch, Jutta Panzenböck, Martin Fournier, Ivan Orešcanin, Konstantin Sfiris

Grazer Philharmonisches Orchester

 

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