Multiple Dimensions in Performances of Mahler’s Symphonies (MMD)

MMD-Team (Glaser, Utz, Motavasseli, 2021)

Developing Resources on the History and Analysis of Mahler Performance

Forschungsprojekt 01/06/2021–31/05/2024
FWF P 34710

Forschungsteam
Christian Utz, principal investigator
Thomas Glaser, post-doctoral researcher
Majid Motavasseli, doctoral researcher
Dimitrios Katharopoulos, research assistant
Ivana Petrač, student assistant

Forschungsbeirat
Barbara Boisits (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
Federico Celestini (Universität Innsbruck)
Elaine Chew (CNRS - UMR9912/STMS Lab [IRCAM])
Rémi Mignot (IRCAM Paris)
Seth Monahan (Yale University)
Anna Stoll Knecht (Médiathèque Musicale Mahler Paris)
Sybille Werner (Médiathèque Musicale Mahler Paris)
Daniel Wolff​​​​​​​ (IRCAM Paris)

Christian Utz (principal investigator)

Christian Utz (Portrait 2021)

Christian Utz studierte Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft in Wien und Karlsruhe und erwarb das Doktorat (2000) und die Habilitation (2015) in Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2004 ist er Professor für Musiktheorie und Musikanalyse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und seit 2015 Privatdozent für Musikwissenschaft an der Universität Wien. Er leitet(e) die vom österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanzierten Forschungsprojekte Eine kontextsensitive Theorie post-tonaler Klangorganisation(CTPSO, 2012–2014), Augmented Listening: Aufführung, Hörerfahrung und Theoriebildung (PETAL, 2017–2020), Points of Discontinuity. Theory, Categorization, and Perception of Cadences and Openings in Post-tonal Music (PoD, 2021–2024) und Multiple Dimensions in Performances of Mahler’s Symphonies. Developing Resources on the History and Analysis of Mahler Performance (MMD, 2021–2024). Seine Monographien umfassen Neue Musik und Interkulturalität. Von John Cage bis Tan Dun (Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft 51, Steiner, 2002); Komponieren im Kontext der Globalisierung. Perspektiven für eine Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts (transcript, 2014; revidierte und erweiterte englische Ausgabe: Musical Composition in the Context of Globalization. New Perspectives on Music History of the 20th and 21st Century, transcript 2021; https://doi.org/10.14361/9783839450956). Er war Mitherausgeber u. a. des Lexikon Neue Musik (Metzler/Bärenreiter, 2016; https://doi.org/10.1007/978-3-476-05624-5) sowie der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH, 2015–2020; https://doi.org/10.31751/zgmth). Tätigkeit im Vorstand der Gesellschaft für Musiktheorie (2014–2018) und der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (seit 2019).
https://orcid.org/0000-0002-5528-8780
https://kug.academia.edu/ChristianUtz
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Utz 

Thomas Glaser (post-doctoral researcher)

Thomas Glaser (Portrait, 2021)

Thomas Glaser studierte Musikwissenschaft, Neue Geschichte sowie Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes und der Universität Paris-Sorbonne (Paris IV) und wurde an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien promoviert. Seine Forschungsarbeiten wurden durch Stipendien der Paul Sacher Stiftung Basel (2011), der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2012–2015), der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (2015–2016) und der Kulturabteilung der Stadt Wien (2017) gefördert. Für seine Dissertation erhielt Glaser den Josef-Krainer-Förderungspreis des Landes Steiermark (2019). Vor dem MMD-Projekt war Glaser Senior Scientist an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (FWF-Projekt Performing, Experiencing and Theorizing Augmented Listening). Er nimmt regelmäßig universitäre Lehraufträge wahr, hält Vorträge und veröffentlicht zu verschiedenen musikwissenschaftlichen Themen. Jüngste Buchpublikation: Der Interpret als Double. René Leibowitz im Kontext der Aufführungslehre der Wiener Schule, Stuttgart: Steiner 2020 (= Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft 83).

Majid Motavasseli (doctoral researcher)

Majid Motavasseli (Portrait, 2021)

Majid Motavasseli studierte Klavier an der Universität Teheran sowie Musiktheorie und Klavierpädagogik an der Kunstuniversität Graz (KUG) und der Universität der Künste Berlin (UdK). Seit 2019 dissertiert er an der KUG zum Thema Satzmodell- und toposbasierte Untersuchungen zu Struktur, Stilistik und Interpretation im Spätwerk Gustav Mahlers. Bis 2020 war er Doctoral Researcher am KUG-basierten FWF-Projekt Performing, Experiencing and Theorizing Augmented ListeningGegenwärtig ist Motavasseli auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter am UdK-basierten DFG-Projekt Gleitende Tonhöhen auf klingenden Konsonanten tätig. Seine Aufsätze zu Analyse und Interpretationsforschung sind in der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie, in den Musik-Konzepten sowie den Nachrichten zur Mahler-Forschung erschienen.

Dimitrios Katharopoulos (research assistant)

Dimitrios Katharopoulos wurde 1991 in Athen geboren. Er studierte am Thukydides Privatkonservatorium von Alimos (Athen) Konzertfach Klavier und Stilkomposition-Musiktheorie und ist Ehrenabsolvent der Musik-Fakultät der Universität von Athen. Von 2014 bis 2019 studierte er am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt (nun Gustav Mahler Privatuniversität für Musik) Komposition bei Jakob Gruchmann (Diplom mit Auszeichnung) und 2020 schloss er das Masterstudium Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz unter der Betreuung von Christian Utz ab (Masterarbeit „Fremd bin ich eingezogen…“. Die musikalische Bearbeitung als eigenständige Schöpfung). Katharopoulos besuchte Seminare und Workshops von international renommierten Künstlern. Seine Kompositionen wurden in Griechenland, Österreich und vielen anderen Ländern aufgeführt. Im Sommer 2018 war er Composer in Residence des Dark City – K18 Festivals in Krumpendorf am Wörthersee. Als Musikforscher befasst er sich vorrangig mit Kompositionsprozessen in der alten und neuen Musik. Seit 2019 nimmt er regelmäßig als Vortragender an internationalen Symposien und Konferenzen teil.

Ivana Petrač (student assistant)

Ivana Petrač studiert Musiktheorie und Kompositions- und Musiktheoriepädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. 2020 absolvierte sie ihre Bachelorprüfung im Hauptfach Musiktheorie mit Auszeichnung und schloss im März 2021 ihren Bachelor in Kompositions- und Musiktheoriepädagogik ebenfalls mit Auszeichnung ab. Im Wintersemester 2020/21 und im folgenden Sommersemester erhielt sie das Semesterstipendium für ausländische Studierende. Ihre Bachelorarbeit wurde mit dem Preis des Forums junger Autoren ausgezeichnet und wird in Februar 2022 in der Zeitschrift MusikTexte in einer überarbeiteten Fassung unter dem Titel „Zwischen Notation, Klangvorstellung, und Klang. Eine grafische Analyse von Franck Bedrossians La conspiration du silence (2009)“ veröffentlicht. Seit August 2021 ist sie studentische Mitarbeiterin im FWF-Projekt Multiple Dimensions in Performances of Mahler’s Symphonies.